Ein halbes Jahr nach dem Release von Sniper Elite: Nazi Zombie Army wurde bereits der Nachfolgertitel veröffentlicht. Sniper Elite: Nazi Zombie Army 2 schließt storymäßig direkt an Teil 1 an.

Selbstverständlich fühlen wir auch dem zweiten Teil auf den Zahn. Was kann die Fortsetzung? Dies und mehr erklären wir euch in unserem Test zum neuesten Zombie Gemetzel aus dem Hause Rebellion.

 

 

 

Sniper Elite: Nazi Zombie Army 2 - ScreenshotWir können gleich zu Beginn des Tests sagen, dass sich im Vergleich zum Vorgänger rein gar nichts getan hat: Die Spielweise ist dieselbe, die Grafik auch und die Schlauchlevels mit den altbekannten Belagerungen der Nazi Zombie Meute sind dabei. Wem schon der erste Teil nicht zugesagt hat, der sollte lieber einen großen Bogen um Sniper Elite: Nazi Zombie Army 2 machen. Sogar die aus Teil 1 bekannten Untergrundlevels (etwa in der Berliner U-Bahn) sind wieder mit dabei. Die Geschichte, wenn man die seichte Story hinter dem Spiel so nennen kann, schließt direkt am Ende des Vorgängers an: Wir haben es geschafft, mit einem Boot aus dem zombieverseuchten Berlin zu flüchten. Leider ist die Plage der Untoten noch lange nicht zu Ende und darum schlägt es uns nach dem ersten Kapitel wieder zurück in die Hauptstadt des Deutschen Reiches. Der einzige Ausweg: Wir müssen die drei mysteriösen Zombie Runen finden, damit wir diese Nazi Zombie-Plage endlich besiegen können. Eine dieser Runen befindet sich im Besitz des Deutschen Führers, wie man im Intro des Einzelspieler-Modus herausfindet. Dieses Intro fehlt übrigens im Koop-Modus. Warum? Das wissen wohl nur die Entwickler.

 

Wie schon erwähnt kämpfen wir uns in den insgesamt fünf Kapiteln (Fegefeuer, Tor zur Hölle, Wiege des Bösen, Bahnhof & Turm des Höllenfeuers) durch schön designte Schlauchlevels. Wir können unser Glück entweder im Einzelspieler oder gemeinsam mit Freunden im Koop-Modus versuchen. In der meisten Zeit dieser Levels Sniper Elite: Nazi Zombie Army 2 - Screenshotmüssen wir den Ansturm der Zombies mit Waffengewalt abwehren, damit wir überleben. Neben den normalen Zombies gibt es wieder die (von uns in der Redaktion so verhassten) Skelette, Selbstmörder-Zombies und einen schweren MG-Untoten. Neben den Schießereien können wir uns wieder auf die Suche nach den verlorenen Goldbarren machen. Diese bringen uns wieder wertvolle Punkte für die Highscore am Ende jedes Levels. Wenn wir alle Goldbarren eingesammelt haben, schalten wir außerdem einen Erfolg frei. Apropos Erfolge: In Sniper Elite: Nazi Zombie Army 2 gibt es für die Achievement-Hunter unter uns 35 Erfolge freizuschalten. Unter anderem werden wir für das Zerstören aller Blutflaschen, das Töten von 5000 Gegnern und das Besiegen eines Feuerdämonen belohnt.

 

Auch bei der Grafik hat sich überhaupt nichts getan. Wir finden das aber nicht unbedingt schlecht: Das neue Sniper Elite überzeugt wieder mit seiner Atmosphäre und guten Lichteffekten. Das Leveldesign ist wie in Teil 1 sehr gut gelungen. Der Sound ist wieder einwandfrei und fängt sehr gut die aktuelle Atmosphäre ein. Die Bullettime Cam ist übrigens auch wieder mit dabei: Diese verlangsamt den Flug der Patrone und zeigt auch den Eintritt in den gegnerischen Körper.

 

 

 

Fazit

Rebellion hat mit Sniper Elite: Nazi Zombie Army 2 ein gutes Spiel für die Fans der Sniper Elite-Reihe abgeliefert. Mit wieder nur fünf Kapiteln ist das Spiel zwar relativ kurz, dafür überzeugt das Spiel mit seinem niedrigen Preis: Die Sniper Elite: Nazi Zombie Army 2 - ScreenshotJagd auf die Nazi Zombies ist für den PC via Steam schon um 10,99 Euro (Stand: 01.11.2013) zu haben.

Einzig die hohe Wiederholungsrate der Überlebensabschnitte in den Missionen ist zu bemängeln. Da hätte man sich schon was anderes auch einfallen lassen können.

 

Bewertung: 5 von 10 Punkten

 

 

 

Was ist gut? Was ist zu verbessern?

 

Positiv gutes Leveldesign
Positiv Einzelspieler- und Koop-Modus
Positiv Motivation zum nochmal spielen (Goldbarren & Blutflaschen)
Positiv günstiger Preis

 

Negativ ständig wiederholende Überlebensabschnitte
Negativ nur fünf Kapitel
Negativ im Vergleich zum Vorgänger hat sich gar nichts getan

 

 

 

 

 

 

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