Spiele mit Zombies scheinen in letzter Zeit ja mächtig in zu sein. Egal ob der Zombie-Modus in Call of Duty: Black Ops, oder das Actionspiel zu der erfolgreichen TV-Serie The Walking Dead. Überall sind Zombies. Nun, diese haben es jetzt auch in die Sniper Elite-Reihe geschafft. Und zwar als Nazi Zombies. Zugegeben, das ist neu.

Was kann das neuste Spiel aus dem Hause Rebellion? Unser Kurzest zu Sniper Elite: Nazi Zombie Army hat die Antwort dazu.

 

 

 

Eine richtige Geschichte steckt in dem Spiel eigentlich nicht. Es gibt nur eine Hintergrundgeschichte: Der deutsche Führer hat sich eigene Supersoldaten gezüchtet, die unsterblich sein sollen. Dank diesen will der den fast verlorenen Zweiten Weltkrieg doch noch gewinnen. Und wir müssen diese neue Plage bekämpfen. Was aber neu ist: Wir können die gesamte Story (die in fünf verschiedene Sniper Elite: Nazi Zombie Army - ScreenshotKapitel unterteilt ist) zusammen mit bis zu drei anderen menschlichen Spielern bestreiten. Entweder als privates Spiel mit Freunden oder über das Internet. Das Team besteht aus einen deutschen Offizier, eines britischen Scharfschützen, einem Wissenschaftler und einem russischen Soldaten.

 

Mit nur fünf Kapiteln (Village of Dead, Cathedral of Resurrection, Labyrinth of Death, Library of Evil & dem Finale Subway of Hell) ist der Spielumfang von Sniper Elite: Nazi Zombie Army sehr dürftig ausgefallen. Dafür ist das Spiel auch kein Vollpreistitel, aber auch kein Addon oder DLC zu Sniper Elite V2. Im Steam-Store ist der Titel derzeit (Stand: 28.02.2013) für rund 11 Euro erhältlich. Wir können wieder auf die Jagd nach gestohlenen Goldbarren gehen, die überall in den jeweiligen Kapitel (5 pro Kapitel/25 Gesamt) versteckt sind. Für die Achievement-Hunter unter uns gibts 25 Steam-Errungenschaften zum freischalten. Was uns allerdings etwas negativ auffällt ist, dass sich die Aufgaben in der jeweiligen Mission nicht sonderlich abwechseln. Meist besteht das Zwischenziel nur darin in einem bestimmten Bereich ein paar Wellen vom anstürmenden Zombies, rennenden Zombies mit Granaten, schwerbewaffnete Zombies mit Maschinengewehr & Skelette zu überleben. Das ist eine ziemliche Schießerei. Da ist das im Vorgänger oft genutzte Scharfschützengewehr oft nur mehr nebensächlich. Einfach draufhalten mit der MP und schon ist es erledigt. Zumindestes im Singleplayer-Modus ist das so. Im Koop werden dann die Aufgaben aufgeteilt. Dann gehts ab in einen Schutzraum, in dem wir wieder unsere Munition für die nächsten Wellen auffüllen. Unserer Meinung nach nicht sehr kreativ.

 

Sniper Elite: Nazi Zombie Army - ScreenshotTechnisch gesehen ist der neueste Ableger von Sniper Elite in Ordnung. Die aus den Vorgängern bekannte Bullettime Cam ist wieder mit dabei. Diese verlangsamt den Flug der Patrone und zeigt auch den Eintritt in den gegnerischen Körper. Das Leveldesign ist durchaus gut gelungen: Überall abgebrannte Ortschaften & beängstigter Nebel tritt ein. Beim Sound gibts überhaupt nichts zu bemängeln: Eins A. Manchmal besonders an gruseligen Stellen machen die Geräusche einem richtig Angst.

 

 

 

Fazit

Mit Sniper Elite: Nazi Zombie Army ist dem Entwickler ein ordentlicher Shooter gelungen. Durch den Koop-Modus macht das Spiel erst richtig Spaß. Für unseren Geschmack gibt es aber viel zu viele Zwischenziele bei denen wir nur die Wellen der kommenden Zombies überleben müssen. Auch könnte man gut das „Sniper Elite“ aus dem Namen streichen. Mit Snipern hat das Spiel bei dem schnell näher kommenden Zombieaufgebot nur wenig gemein.

Dieses Spiel hat übrigens schon eine Fortsetzung spendiert bekommen. Hier geht es direkt zum Test von Sniper Elite: Nazi Zombie Army 2.

 

Bewertung: 6 von 10 Punkten

 

 

 

Was ist gut? Was ist zu verbessern?

 

Positiv atmosphärische Landschaften
Positiv Soundtechnisch sehr gut gelungen
Positiv Koop Modus
Positiv günstiger Preis für den Inhalt

 

Negativ abwechslungsarme Missionsziele
Negativ mit dem eigentlichen „Sniper“ Elite nicht mehr viel zu tun

 

 

 

 

 

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