Motocross, das heißt schnelle Rennen, weite Sprünge und haufenweise spektakuläre Action im Dreck. Dazu gibt es leider nur wenige Spiele, aber eines davon haben wir im heute im Test.
MX vs. ATV Alive heißt der neueste Teil der Motocross-Rennspielserie. Doch was kann das Spiel von dem eigentlich nur ein Grundgerüst auf der Disk ist im Gegensatz zu seinem Vorgänger Reflex?

 

 

 

 

 

 

MX vs. ATV Alive 1Eine richtige Handlung gibt es, wie in den meisten Rennspielen, nicht. Man beginnt mit den schwächsten Motorrädern und Quads auf den einfachsten Kursen. Für jedes Rennen, oder im Freeride-Modus für Tricks und Herausforderungen, verdient man Erfahrungspunkte. Damit levelt man sich hoch und schaltet nach und nach neue Fahrzeuge, Strecken, Kleidung oder Spezial-Fähigkeiten frei. Dazwischen gibts immer mal wieder Wettkämpfe gegen berühmte Motocrossfahrer, die quasi einen Karriere-Level abschließen.

 

MX vs. ATV Alive ist kein Vollpreis-Titel, daher fällt auch der Umfang der Disc entsprechend gering aus. Es gibt nur eine Handvoll verschiedener Strecken und Fahrzeuge. Von letzterem gibt es nur zwei nicht lizenzierten Marken, reale Bikes und ATV’s kann man um Echtgeld in einem Online-Shop erwerben. Dort gibt es dann Fahrzeuge von Yamaha, KTM und Kawasaki, welche zwar besser aussehen als die fiktiven Maschinen, sich im Fahrverhalten aber nicht von diesen unterscheiden. Neben den Motocross-Motorrädern und ATV’s können im Store auch neue Rennstrecken und Ausrüstungen nachgekauft werden.
Die Tricks funktionieren wie im Genre üblich mit verschiedenen Bewegungskombinationen durch den Analogstick, das geht nach kurzer Eingewöhnungszeit auch für die Einsteiger unter uns ziemlich einfach.

 

 

 

 

 

 

MX vs. ATV Alive 5Das Spiel ist für die beiden Konsolen Xbox 360 und PlayStation 3 am 13. Mai 2011 erschienen, das merkt man auch in der Technik.
So findet man so ziemlich überall matschige Texturen, zumindest dann, wenn man nicht gerade mit der Motocross durch’s Gemüse heizt. Wenn man das Spiel also zum Spielen verwendet und nicht um sich an einer großartigen Grafikengine zu erfreuen, fallen diese unscharfen Texturen recht wenig ins Gewicht. Positiv fallen die Bodenverformungen auf, die sich während dem Rennen bilden. Das hat nämlich nicht nur grafische, sondern auch physische Auswirkungen im Spiel.
So können wir in der ersten Runde eines Wettkampfes noch recht gemütlich fahren, während wir mit zunehmender Rundenanzahl immer mehr aufpassen müssen um uns und die Maschine nicht virtuell in den Dreck zu werfen.
Weil das schneller passieren kann als jetzt so mancher denken mag, haben die Entwickler eine Funktion eingefügt, mit der wir kurz vor einem Sturz unser Gewicht verlagern können und uns somit vor einer schmerzhaften Bekanntschaft mit der Erdoberfläche retten können.
Auch der Sound passt im großen und ganze gut ins Spiel. Die Motorensounds sind abwechslungsreich und werden von einer passenden Musik untermalt.

 

 

Der Mehrspielermodus ist ebenfalls recht gut gelungen. In kurzen Rennen können MX vs. ATV Alive 3wir uns gegen die Mitspieler behaupten, oder auf offenen Arealen im Freeride-Modus die Konkurrenz mit extremen Stunts beeindrucken.

Einzig die langen Wartezeiten bis das Spiel endlich mal startet trüben das Erlebnis im Multiplayer ein wenig. In unserem Test hat uns der Mehspielermodus sehr gut gefallen. Ein witziges Spiel für zwischendurch. Für mehr aber auch nicht.

 

 

 

 

Fazit:

Insgesamt ist MX vs. ATV Alive ein etwas besseres Motocross-Spiel als es der Vorgänger Reflex war. Für den Preis von etwa 20 Euro darf man sich nicht allzu viel erwarten. Für den Preis bekommt man aber trotzdem ein recht solides Rennspiel, wem das zu wenig ist, der kann sich noch im Online-Shop nach Fahrzeugen und Equipment umsehen.

Für Fans von Offroad-Rasereien ist das Spiel einen Blick wert, nicht nur weil es lediglich eine Hand voll Alternativen in diesem Genre gibt.

 

Bewertung: 6,5 von 10 Punkten

 

 

 

 

 

MX vs. ATV Alive 4

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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