Heute dürfen wir in unserem großen insidegames.at Adventskalender 2013 bereits das allerletzte Türchen öffnen. Damit wir das Finale auch gebührend feiern, haben wir uns heute eine spezielle Modifikation für euch ausgesucht, die wir euch jetzt vorstellen werden.

Die Rede ist vom Black Mesa Mod, der einige Jahre in der Entwicklung stand und die Veröffentlichung immer wieder verschoben wurde. Die Modifikation steht nun seit über einem Jahr über die offizielle Mod-Website zur Verfügung. Kurz danach wurde er auch bei dem damals neuen Steam Greenlight-Programm von Valve eingereicht. Wie ist das Half-Life Remake? Eines können wir aber schon vorab sagen: Sehr gut! 😀

 

 

 

Black Mesa Mod - ScreenshotUnser Spielheld in Black Mesa heißt Gordon Freeman und hat eine Ausbildung in Theoretischer Physik (daher auch den Titel Ph.D.) und arbeitet als Forschungsassistent im strenggeheimen Versuchskomplex Black Mesa, welches im US-Bundesstaat New Mexico aus einer alten Raketentestbasis gebaut wurde. Was, ich erzähl euch da nichts Neues? Dann seid ihr wohl Half-Life Fans erster Stunde, denn der Black Mesa Mod ist eine Neuauflage des Originals Half-Life. Half-Life ist im Oktober 1998 erschienen und hat für damals komplett neue Spielelemente (interaktives Intro, die Erzählung der Geschichte aus der Ego-Perspektive, Abschnitte mit fahrbaren Fahrzeugen auf Schienensysteme) eingebaut. Auf jeden Fall fahren wir zu Beginn über das Transitsystem in den Sektor C, wo wir im Labor für annormale Materie arbeiten. Heute ist ein großer Tag für Gordon Freeman und gerade da kommen wir auch noch zu spät: Denn erstmal in der Forschungsgeschichte will man mit außerirdischen Kristallen eine neue alternative Energiequelle gewinnen.

 

Black Mesa Mod - ScreenshotLeider geht das Experiment mächtig schief und es öffnen sich Dimensionstore im riesigen Black Mesa-Forschungskomplex. Durch diese Tore wird unsere Welt mit außerirdischen Wesen überflutet: Houndeyes und vor allem die „Hirnviecher“, eigentlich Kopfkrabben (in Hochdeutsch) genannt machen dem jungen Forscher das Leben schwer. Denn diese können Menschen durch den Sprung auf den Kopf in hirnlose Zombies verwandeln. Dank unseres HEV-Anzugs (orig. Hazardous Environment Suit) überleben wir diesen „Zwischenfall“ und kämpfen uns erstmals durch den gravierend beschädigten Forschungssektor C. Und das ist gar nicht so leicht: Überall sind Durchgänge zum Transitsystem oder andere Ausgänge durch herabgefallene Trümmer versperrt. Endlich erhalten wir auch unsere erste Waffe: ein rotes Brecheisen. Wir schlagen immer wieder verwandelten Forscher die Kopfkrabben vom Schädel und kommen so immer weiter voran. Wir erhalten aber auch Schusswaffen aller Art (wie einfache Pistolen, Sturmgewehre, MP’s, aber auch Raketenwerfer). Neben den klassischen Kampfabschnitten müssen wir auch öfters Rätsel (auch unter Zeitdruck) in Black Mesa lösen. Als wir endlich immer näher zur Oberfläche gelangen, wird uns klar, dass die Zombies und Kopfkrabben nicht unsere einzigen Feinde sind. Denn die Regierung hat Einsatztruppen angewiesen, alles Lebendige im zu großen Teilen zerstörten Black Mesa Komplex zu töten, um diesen Vorfall zu vertuschen. Nur leider gelingt ihnen das nicht ganz, wie man in Half-Life 2 sieht. 😉

 

Im Vergleich zum Ur-Half-Life hat sich im Black Mesa eine Menge getan: Vor allem die gute Grafik in der Source Engine fällt uns sofort auf. Außerdem wurden nochBlack Mesa Mod - Screenshot extrem viele und liebevolle Details in die damals so detailarmen Forschungskomplex eingebaut. Auch der Soundtrack ist ausgezeichnet. Der ist übrigens auch als gratis Download erhältlich. Das alles hat aber seinen Preis gehabt: Die Entwicklung dieser Modifikation hat satte acht Jahre angedauert. Außerdem fehlt derzeit noch das letzte Kapitel (das Finale auf Xen) aus dem Original. Dieses wollen das Modder-Team aber in naher Zukunft als eigenes Spiel nachreichen. Bald soll der Black Mesa Mod auch als kommerzielle Version über Steam erscheinen, so die Entwickler in einer Aussendung. Man habe sich gemeinsam mit Valve um die rechtlichen Fragen gekümmert.

 

 

 

Fazit

Für den Black Mesa-Mod können wir eine uneingeschränkte Empfehlung abgeben. Die Geschichte hinter dem misslungenen Experiment ist immer noch grandios und die neue Grafik lässt das Herz der zahlreichen Half-Life Fans höher springen. Die Modifikation verkürzt für viele die Wartezeit auf ein mögliches Half-Life 3.

Die Modifikation kann kostenlos über die Herstellerseite geladen werden. Es wird allerdings der Steam-Client und die ebenfalls kostenlose Source SDK Base 2007 für die Installation benötigt.

 

 

 

 

 

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