Im Rahmen der diesjährigen Game City in der Bundeshauptstadt durften wir das Parkour-Actionspiel Mirror’s Edge: Catalyst anspielen. Mehr zur größten österreichischen Spielemesse gibt es übrigens in unserem großen Game City 2015-Rückblick-Artikel. In den folgenden Zeilen werden wir euch verraten was uns so an dem Spiel gefallen hat und was nicht so gut ankam.

 

 

Wir konnten die Demo-Version des Action-Nachfolgers auf einem Gaming-PC bei höchsten grafischen Einstellungen testen. Dabei konnte die verwendete Frostbyte 3-Engine mit besonderen Neuerungen, wie etwa dem Physically Based Rendering, welches für bessere Reflexionen bei geringerer Rechenleistung sorgt, auftrumpfen. Grafisch gibt es bei maximalen Grafik-Einstellungen kaum Gründe für Beanstandungen. Auf den aktuellen Konsolen PlayStation 4 und Xbox One sollte es erfahrungsgemäß nicht viel schlechter aussehen.

 

Mirrors Edge Catalyst2Die Handlung spielt sich – wie auch schon im Vorgänger – meist auf den Dächern einer Großstadt in der fernen Zukunft ab. Die glatten und großteils in schlichtem weiß gehaltenen Fassaden tragen wieder ihren Teil zur sterilen Atmosphäre des Action-Adventures bei.

Das Grundprinzip bleibt gleich wie im Serien-Erstling Mirror’s Edge. Als Runnerin Faith bewegen wir uns agil über die Wolkenkratzer der total überwachten Metropole. Die Bewegungen werden mit einigen neuen Parkour-Tricks aufgepeppt: Als neue Aktivität dürfen wir jetzt zum Beispiel auch riesige Werbeschilder hacken, um so den Widerstand gegen die Unterdrücker zu stärken. Diese wollen natürlich wiederum die rebellischen Runner aufhalten und hetzen uns immer wieder eine Spezialeinheit nach der anderen auf den Hals. Wie schon im Vorfeld angekündigt, wurde das Kampfsystem stark überarbeitet und wir bekommen es in Mirror’s Edge: Catalyst mit deutlich mehr Feinden als im direkten Vorgänger zu tun. In der Demo durften wir einen Auftrag mit Feindkontakt anspielen: Die Kämpfe spielen sich weitaus flüssiger und realistischer als noch im ersten Action-Parkourabenteuer. Gerade das könnte die Kämpfe allerdings etwas zu einfach machen – wir hatten alle Feinde in wenigen Sekunden mittels spektakulären Sprung-Kick erledigt. Um das Gameplay anspruchsvoller zu machen wären mehrere Schwierigkeitsgrade wünschenswert.

 

 

Mirrors Edge CatalystDie Steuerung verhält sich im Grunde genau so wie erwartet. Spieler, die bereits den ersten Teil gezockt haben, werden steuerungstechnisch keinerlei Probleme bei Mirror’s Edge: Catalyst haben. Wir nutzen bei diesem Test zur Steuerung einen Xbox One-Controller der aktuellen Generation; damit funktioniert das Handling definitiv flüssiger als im direkten Vergleich mit der Tastatur. Allerdings können wir uns per Maus direkter und schneller bewegen und mit Schusswaffen leichter zielen.

In der Redaktion haben wir das erste Mirror’s Edge einige Male mit Maus und Tastatur durchgespielt und wollten natürlich aus purer Gewohnheit auch das neue Catalyst so steuern. Dabei machte uns allerdings die fehlerhafte Maus-Konfiguration einen fetten Strich durch die Rechnung. Denn anstatt gerade von rechts nach links zu wandern, bewegte sich das Sichtfeld kaum kontrollierbar in einem Bogen anstatt einer Geraden. Damit wurden präzise Bewegungen quasi unmöglich und wir mussten auf den Controller wechseln. Dieser Umstieg fiel uns nicht sonderlich schwer und schon nach etwa zwei Minuten hatten wir uns an die neue Steuerung gewöhnt. Da es sich bei der Demo aber noch um eine unfertige Ausgabe des Spiels handelte, darf über diverse Steuerungs- und Konfigurations-Probleme hinweggesehen werden.

Die Tonausgabe fand bei der Demo in Englisch statt und klang recht solide. Die deutschen Sprecher waren schon im Vorgänger nicht schlecht, wir erwarten von der fertigen Version ein ähnliches Ergebnis.

 

 

 

Fazit

 

Uns hat die etwa zehn Minuten lange Probe-Version von Mirror’s Edge Catalyst ganz gut gefallen. Besonders positiv aufgefallen ist die deutlich verbesserte Grafik- und Texturschärfe, die überarbeitete Bewegung der Hauptprotagonistin Faith und die neuen Hacking-Aktivitäten á la Watch Dogs. Uns waren letztendlich die Kämpfe zu einfach, daher wären mehrere Schwierigkeitsgrade für die fertige Release-Versions ein feiner Zug vom Entwickler Dice! Die fehlerhafte Maus-Konfiguration störte zwar etwas, aber mit dem Controller macht es aber sowieso mehr Spaß.

 

Wer schon das erste Mirror’s Edge mit Freude gespielt hat, wird auch mit Catalyst seinen Spaß haben. An alle Neuen: Wem das Setting schon jetzt interessiert, sollte sich zuerst Teil eins zulegen. Bis zum geplanten Release am 23. Februar 2016 bleibt noch genug Zeit zum Durchspielen. Das Veröffentlichungsdatum wurde mittlerweile verschoben ist zurzeit mit dem 26. Mai 2016 angegeben.

 

 

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