Der US-amerikanische Horrorfilm Katakomben wurde im Vorfeld seines Kinostarts unter anderem häufig in den sozialen Netzwerken des Internets beworben. Damit ist klar, dass sich dieser Film in erster Linie der jungen Zielgruppe abzielt. In den veröffentlichten Trailern wurden meist nur die Schock-Elemente aus dem Film hervorgehoben. Die Jugend steht nun mal auf sowas. Dies finden wir aber schade, da der Film doch eine ziemlich interessante Geschichte (zumindest in den ersten zwei Dritteln) erzählt. Wir haben uns den Film angesehen und können euch deshalb heute in dieser Filmkritik erklären, ob sich der Kauf des Films auf Blu-ray, DVD oder als digitale Version bezahlt macht.

 

Scarlett Marlowe, eine Archäologie-Professorin, ist schon seit jeher auf der Suche nach dem Stein der Weisen. Glaubt man den vielen Alchemie-Legenden gibt der Stein das ewige Leben und soll unedle Metalle in edle Metalle (wie Gold oder Silber) verwandeln. Seit dem Ableben ihres Vaters sucht die junge Professorin entschlossener denn je nach diesem Schatz. Zu Beginn des Films findet sie in einem iranischen Höhlensystem Hinweise darauf, dass sich der Stein in Paris befinden soll. Somit geht es für Scarlett nach Europa in die Stadt der Liebe, in der sie nach weiteren Indizien für den wahren Aufenthaltsort der Legende sucht. Scarlett trifft ihren ehemaligen Freund George, den sie um Hilfe bittet. Schließlich hilft er ihr, wenn auch sehr widerwillig.

In einem Pariser Museum finden die beiden (zusammen mit dem Dokumentarfilmer Benji, der die Arbeiten von Scarlett auf Videoband dokumentiert) auf der Rückseite einer Steintafel, die dem französischen Alchemisten Nicolas Flamel gewidmet ist, eine mystische Nachricht. Diese verschlüsselte Information verrät, dass der Stein der Weisen einige hundert Fuß unter den Straßen von Paris versteckt ist. Wie gut, dass der Untergrund der französischen Hauptstadt mit Katakomben durchzogen ist.

 

 

Zusammen mit drei jungen Spezialisten für die Pariser Katakomben machen sich Scarlett, George und Benji auf den Weg in diese unterirdischen Gänge. Zu Beginn kommt das Team schnell voran, aber nachdem eine Decke der Katakomben eingestürzt ist, ist es vorbei mit lustig: Um weiter voran zu kommen sind sie gezwungen einen völlig unerforschten Teil der Katakomben zu betreten. Laut den Spukgeschichten, die in der Katakomben-Szene erzählt werden, geschehen hier sehr mysteriöse Dinge und noch kein einziger Mensch hat diese Katakomben je wieder lebendig verlassen. Was glaubt ihr? Haben die Verschwörungstheoretiker recht?

Na klar, ansonsten wäre es wohl kein Horrorfilm. Spätestens ab diesem Zeitpunkt steigt der Puls: Die jungen Entdecker erleben ziemlich komische und übernatürliche Geschehnisse und betreten sogar die Pforte zur Hölle. An dieser Stelle endet unser Teil zum Plot, da wir euch ja nicht die Spannung beim Filmschauen verderben möchten. 😉

 

Fazit

Leider erfindet Katakomben bei den Horrorelementen das Rad nicht neu, daher beeindrucken uns die im Film gezeigten Effekte nicht besonders. Allerdings ist zu Beginn die Geschichte hinter dem Film sehr interessant und man freut sich schon auf eine Archäologen-Schnitzeljagd á la Indiana Jones, doch leider verliert der Film schnell seine erzählerischen Qualitäten und es wird (spätestens ab dem letzten Drittel) nur mehr Wert auf 0815-Schockmomente gelegt. Dennoch ist Katakomben ein ganz guter Film, welcher sich natürlich geradlinig an seine Zielgruppe richtet. Wir finden den Found-Footage-Stil, der sich über den gesamten Film hält, grandios, da dieser sehr gut die klaustrophobische Atmosphäre einfängt. Die Horrorfans werden Freude damit haben. Alle anderen wohl eher nicht.

 

Katakomben / OT: As Above, So Below (USA 2014) / Regie: John Erick Dowdle / Darsteller: Perdita Weeks (Scarlett), Ben Feldman (George), Edwin Hodge (Benji), François Civil (Papillon), Marion Lambert (Souxie), Ali Marhyar (Zed), Cosme Castro (La Taupe), Hamid Djavadan (Reza), Emy Lévy (Tour Guide)

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