Advent, Advent, sehet die vierte und letzte Kerze brennt. In nur mehr drei Tagen steht endlich das Christkind vor der Tür. In unserem letzten Artikel der Adventkranz-Aktion widmen wir uns der Early Access-Version des Survival-Adventures Subnautica. Wir wünschen euch viel Spaß und einen schönen vierten Adventsonntag. 😀

 

 

Tiefgründige Geschichte? Fehlanzeige!

 

Subnautica - ScreenshotDie Story ist recht schnell erklärt: In der Zukunft bevölkert die menschliche Rasse Teile des Universums. Irgendwo auf einer Raumstation gibt es allerdings ein kleines Problem und das ganze Ding stürzt auf einem bisher unbekannten Planeten ab. Unser Spielcharakter, der sich in letzter Sekunde in eine Rettungskapsel retten konnte, wirft einen Blick aus dem Fenster und sieht das Ausmaß der schlimmen Katastrophe: Die Raumstation versinkt brennend im Meer.

Wir haben als einzige Person der Besatzung überlebt und finden uns in endlosen Wassermassen wieder. Weit und breit ist kein Stück Land in Sicht. Und was jetzt? Uns bleibt wohl nichts anderes übrig, als die Unterwasserwelt zu erforschen und brauchbare Rohstoffe zu finden.

 

 

Eine Art Minecraft, nur unter Wasser!

 

Das Spielprinzip ähnelt dem Klötzchen-Hit Minecraft stark. Zumindest in Bereich des Craftings. Denn aus den gesammelten Rohstoffen können wir in unserer Rettungskapsel hilfreiche Werkzeuge und andere Utensilien bauen. Flossen für schnelleres Vorankommen im Wasser oder ein zusätzlicher Sauerstofftank können – entsprechende Rohstoffe vorausgesetzt – von uns erschaffen werden. Später dürfen wir auch größere U-Boote, welche das Erkunden der gefährlichen See etwas komfortabler machen, bauen. Für den Bau von U-Booten werden aber Unmengen an Rohstoffen benötigt. Noch eine weitere Gemeinsamkeit besitzt Subnautica mit dem Klötzchen-Hit: In der Nacht kriechen düstere Geschöpfe aus ihren Höhlen und Behausungen, um Jagd auf andere Lebewesen unter Wasser zu machen und diese im Ganzen zu verschlingen. In unserem Test der Vorab-Version (Stand: 21.12.2014) konnten wir bislang noch keine sonderlich furchteinflößenden Kreaturen entdecken. Aber liegt das daran, dass  wir beim Testen einfach zu viel Angst vor den Geschöpfen der Unterwasser-Welt auf einem fremden Planeten hatten. 😉

 

Subnautica - ScreenshotDie Early-Access-Version von Subnautica hat derzeit noch ein ziemlich nerviges Problem: Der aktuelle Spielstand kann aktuell nicht gespeichert werden. Diese fehlende Funktionen zwingt den Spieler entweder ewig lange zu spielen oder immer wieder von Neuem zu beginnen. Die verfügbaren Spielmodi beschränken sich auf Survival und den Freien Modus. Die Variante Hardcore soll nach derzeitigen Stand an einem späteren Zeitpunkt durch ein Update eingefügt werden.

 

 

Beeindruckende Hydrosphäre und romantische Sonnenuntergänge!

 

Subnautica - ScreenshotDie Grafik kann sich sehen lassen: Vor allem die Beleuchtung über und unter dem Wasser ist hervorragend gut gelungen, aber auch die Feuer und Funken-Effekte sind recht ansehnlich. Die Atmosphäre ist schön dicht und vermittelt ein tolles Mittendringefühl, sodass es oft beklemmend wirkt, wenn wir mit minimalem Restsauerstoff aus großer Tiefe auftauchen müssen. Luftblasen oder ablaufendes Wasser am Visier des Taucherhelmes runden als gut aussehende Effekte das Spielerlebnis ab. Dies gilt aber auch für die gesamte Unterwasserwelt. Diese sieht einfach fantastisch aus. Aber auch für Liebhaber von romantischen Sonnenuntergängen hat das Spiel etwas parat, wie unser Screenshot beweist.

 

Subnautica ist sicherlich kein Spiel für jeden von uns, wer aber etwas mit grandiosen Unterwasserwelten, deren Bewohner und dem Survival-Aspekt anfangen kann, wird sich sofort wie Zuhause fühlen. In der derzeitigen Early-Access-Version kostet das Survival-Adventure im Steam-Store etwa 16 Euro. Ein Releasetermin für das fertige Spiel steht indes noch aus.

 

Dieser Early Access-Check wurde am 21.12.2014 verfasst. Die getestete Spielversion entspricht der, welche an diesem Tag via Steam verfügbar war.

 

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